Mit ihren mal türkis, mal smaragd, mal azurblau leuchtenden Buchten, pudrigen, hellen Sandstränden und üppig duftenden Macchiawäldern bietet Sardinien eine atemberaubende Kulisse für eine romantische Hochzeit. Kein Wunder, dass die Insel ein Magnet für Paare ist, die mit Blick auf das Meer heiraten wollen. Ob in der Inselhauptstadt Cagliari, Pula, Villasimius, Castiadas oder an der Costa Rei – im Süden Sardiniens kann man sich vielerorts frei oder standesamtlich an der Küste trauen lassen. Hier verrate ich, wo die schönsten Sandbänder für ein fantastisches Ja-Wort liegen

Spiaggia di Campus in Villasimius

Wem das Standesamt um die Ecke nicht spektakulär genug ist, sollte sich nach Villasimius aufmachen. Hier bietet die Gemeinde eine rechtlich bindende Hochzeit an der “Spiaggia di Campus” an. Am knapp drei Kilometer vor dem Küstenstädtchen liegenden Strand trifft kristallklares Wasser auf weißen Sand und grüne Hügel. Das lange Sandband ermöglicht herrliche Strandspaziergänge und beeindruckt im Hintergrund mit einer üppigen Macchialandschaft. Abgesehen von den Naturschönheiten hat man sich in Campus auch sonst auf verliebte Paare spezialisiert. Für ein romantisches Candle-Light-Dinner gibt es das Strandrestaurant “Il Miraggio“, in dem man bei Fackelschein mit den Füßen im Sand speisen kann. Und wer auch die Flitterwochen in Traumlage verbringen will, kann im “Hotel Residence Cormoran” einchecken.

Spiaggia di Notteri Timi Ama in Villasimius

Wer sich auf Sardinien trauen lassen möchte, kann auch eine standesamtliche Hochzeit am “Spiaggia di Notteri Timi Ama” buchen. Der am Kap Carbonara hinter einer Lagune gelegene, flach ins Meer abfallende Traumstrand diente schon Filmen und Werbespots als Hintergrund. Kein Wunder, denn am Strand sieht es aus wie in der Karibik, nur dass sich hier statt Kokospalmen Wacholder, Myrte und Mastixsträucher im Wind wiegen. Paare, die diese traumhafte Location und einen Eins-A-Service wünschen, sind im “Hotel Pullman Timi Ama Sardegna” mehr als richtig. Das 5-Sterne-Haus bietet den Strandabschnitt und die romantische Ausstattung für die Zeremonie. Standesbeamte und Dolmetscher gestalten den feierlichen Akt.

Spiaggia di Nora in Pula

Wem eine Hochzeit an einem geschichtsträchtigen Ort vorschwebt, der sollte sich die “Spiaggia di Nora” genauer anschauen. Am goldgelben Sandstrand mit glasklarem Wasser sind schon Phönizier, Karthager und Römer entlanggeschlendert. Den Beweis ihrer Anwesenheit liefern die gleich nebenan liegenden Säulen, Mosaikfußböden und Thermen. Die rechtsgültige Trauung wird vom Standesbeamten auf dem Sand abgehalten. Hinter dem hellen Strand gibt es eine nette Bar mit Chill-Out Terrasse, in der die anschließende Hochzeitsfeier mit einem unvergesslichen Sektempfang beginnen kann. Für die Hochzeitsfotos kommt die herrliche Aussicht auf das Meer und einen Sarazenenturm zum Einsatz. Wer sich die Füße vertreten will, spaziert zum südlichen Ende der Bucht und wirft einen Blick auf die Ausgrabungsstätte.

Spiaggia di Cala Sinzias in Castiadas

Die “Cala Sinzias” gehört zu den schönsten Badebuchten an Sardiniens Südostküste. Leise schwappt das glasklare Wasser an den fast zwei Kilometer langen Strand. Der Sand ist fein und leuchtet goldgelb. Am südlichen Ausläufer bieten Pinien und Macchiasträucher natürliche Schattenplätzchen. Freie Zeremonien können an zwei Strandabschnitten stattfinden. Im Strandhotel “Garden Beach“. Hier kann sich das Paar am Privatstrand des 4-Sterne-Hauses frei trauen lassen. Für den anschließenden Sektempfang bietet sich die hoteleigene Sunset Lounge mit Meerblick an. Eine ideale Location für eine symbolische Trauung ist auch das idyllische, südlich vom Hotel liegende Strandbad “Lido di Tamatete“. Am malerischen Strandabschnitt, an dem die Strandbar liegt, kann anschließend auch bestens gegessen werden.

Spiaggia di San Pietro in Castiadas

Mit den Zehen im Sand von ganzem Herzen Ja sagen, geht auch an der “Spiaggia di San Pietro“. Die malerische Badebucht, die auch “Cala Marina” genannt wird, schließt im Norden die Bai von “Cala Sinzias” ab. Neben einer sich ins Meer reckenden und mit duftender Macchia bedeckten Landzunge gibt es am feinen, sanft abfallenden, weißgelben Sandstrand das Design Resort “Spiagge San Pietro” und das stylische Strandrestaurant “Maklas“. Beide bieten Strandabschnitte für eine symbolische Hochzeit mit freien Rednern an.

Spiaggia del Poetto in Cagliari

Auch Cagliari ist ein idealer Ort, wenn es um eine Hochzeit fernab der Heimat geht. Die quirlige Inselmetropole überzeugt nicht nur mit einer mittelalterlichen Altstadt, sondern bietet Paaren, die das Besondere suchen, obendrein einen traumhaften Sandstrand. Die halbmondförmige kilometerlange Engelsbucht mit grandioser Aussicht auf den Teufelssattel liegt vor den Toren der Stadt. Eine palmengesäumte Promenade, lässige Beachbars und azurfarbenes Wasser säumen den hellen Sand. Im Sommer wuseln Großfamilien und Jugendliche, Sonnenanbeter und Eisverkäufer durcheinander. Wer sich traut, bucht einen reservierten Strandabschnitt und lässt sich standesamtlich vermählen.

Spiaggia di Monte Nai an der Costa Rei

Die Costa Rei ist für ihre atemberaubende Natur berühmt. Wer einmal die „Königsküste“ im Südosten der Insel besucht hat, der kennt das Paradies – oder das, was sich manch einer darunter vorstellt. Einer der schönsten Sandstrände ist die „Spiaggia di Monte Nai“. Mit glasklarem, azurblauem Wasser, das ein paar Felsen umspült, ist das weiße Sandband ein beliebtes Fotomotiv – und absolut tauglich, einen romantischen Hochzeitsort abzugeben. Wenn Touristen es bisher besuchten, dann waren es meist Familien. Oder Wassersportler, die um das traumhafte Monte Nai wussten. Seit neustem hat die Gemeinde auch Heiratswillige als Kunden entdeckt.

Scoglio di Peppino an der Costa Rei

Auch ein Felsen macht Paare glücklich. Der bizarr geformte und vom Meer glatt gewaschene “Scoglio di Peppino” grenzt den ca. zehn Kilometer langen Bilderbuch-Küstenstreifen der Costa Rei von den Stränden Castiadas ab. Der große Stein spiegelt sich in den verschiedenen Blautönen des Meeres. Davor liegen wie hingetupft zwei helle Sandstrände, die von dichter Macchia Mediterranea und knorrigen Wacholderbäumen eingerahmt werden. Seinen Namen hat der Fels übrigens von einem Petrijünger, der hier früher immer seine Angelrute ausgeworfen hat. Heute können Brautpaare hier mit Blick auf den „Scoglio“ in den Hafen der Ehe einlaufen.

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