Eine Hochzeit mit Flair feierten Anke und Stefan knapp 30 Autominuten von Bari Sardo entfernt im malerischen Bergdorf Ulassai. Mit Blick auf den imposanten Monte Tisiddu und umgeben von der wunderschönen Natur der Weinanbauregion Jerzu gaben sie sich in dem 1400-Seelen-Dorf in der Ogliastra ihr Ja-Wort. Ein anschließender Museumsbesuch in der „Stazione dell’Arte“ sorgte für einen romantischen, kulturellen Ausklang.

Die Location “Bergdorf Ulassai”

Gewaltige Steilhänge, grüne Wiesen, verwinkelte Gassen und „Einfache Kunst“ aus Sardinien gehörten für Anke und Stefan zu ihrer perfekten Hochzeitskulisse. Inmitten der idyllischen Landschaft der Ogliastra ließen sich die beiden ganz privat im Standesamt des Bergdorfes Ulassai trauen.

Das Rathaus wurde 1909 von dem Bauingenieur Ernesto Ravot direkt im Zentrum des Bergdorfes erbaut. Als das Gebäude fertig war, hatte es 66.000 Lire verschlungen – eine für damalige Verhältnisse unfassbare Summe. In den Nachkriegsjahren diente es deshalb auch als Grund- und Mittelschule. Ihre Eheschließung erlebte das Brautpaar in der erst kürzlich renovierten „Sala Consigliare“ mit ihrer üppigen Deckenmalerei, die 1910 von Künstlern des Jugendstils aus Cagliari gestaltet wurde. Schöne Akzente setzen im Gemeindesaal auch einige Werke von Maria Lai – eine der Hauptfiguren der italienischen “Arte Povera” und einst prominenteste Einwohnerin von Ulassai.

Styling im Bergdorf

Zu ihrem wadenlangen Kleid mit Spitzeneinsatz in Weiß trug Anke offene Haare und einen kleinen Brautstrauß. Ein Blumenkranz zierte ihren Kopf und setzte einzelne grün-violette Farbakzente. Stefan war mit einer kurzen, grauen Hose bekleidet. Blaue Knöpfe setzten Farbtupfer auf sein weißes Hemd.

Brautpaar-Shooting im Bergdorf und im Museum

Nach der Trauung ging es zu Fuß durch die kopfsteingepflasterten Gassen und die gebogenen Durchgänge zum Brautpaar-Shooting. Ein weiterer besonderer Ort, der die Fotografin zu einem ebenso besonderen Shooting inspirierte, war die „Stazione dell’Arte“, das Museum für Zeitgenössische Kunst in Ulassai. Im Gegenwartsmuseum warteten die Skulpturen, Bilder, Bücher und das geometrische Gewirr von Näh- und Webfäden, die Maria Lai zur Kultfigur gemacht haben, auf das Brautpaar.

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