Die meisten Paare verbinden mit einer Hochzeit auf Sardinien eine wunderschöne Zeremonie an einem weißen Sandstrand, unter Ginsterbüschen und vor einer einzigartigen Meer-Kulisse. Aber muss es wirklich immer eine Strandhochzeit sein?
Einige Brautpaare wünschen sich auch ausgefallene Orte wie beispielsweise eine Hochzeit an einem Kraftort, im Kloster, in einer Ruinenstadt – oder wer das Meer liebt – auf einer Küstenfestung.

An diesen ungewöhnlichen Orten wird die Hochzeit zum besonderen Erlebnis:

Pranu Muttedu (Goni)

Pranu Muttedu steht für Natur, Energie, Steinreihen und Königsgräber. Seit 2012 können sich Verliebte in der bedeutenden frühgeschichtlichen Ausgrabungsstätte im Südosten der Insel trauen lassen. Wer nach dem standesamtlichen Segen Energie tanken möchte, kann durch den herrlichen Korkeichenhain spazieren. Mit Blick auf die Hinkelsteine, auf Königs- und Felsgräber lässt sich an diesem magischen Kraftort langsam, aber sicher das durch die Aufregung gestörte Gleichgewicht wiederfinden. Gefeiert werden kann im Park, hier gibt es allerdings keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Convento San Giuseppe (Cagliari)

Im Kloster Joseph von Calasanza in Cagliari geben sich viele Einheimische das Jawort. Nicht nur das Gewölbe strahlt Ewigkeit aus, sondern die gesamte Klosteranlage. Das Konvent wurden bereits im Mittelalter von den Viktorinern gegründet. Fast fünf Jahrhunderte lang leiteten sie die Geschicke der Anstalt. Im 17. Jh. ließen sich dort die Piaristen nieder, um fortan die Ordensregel Calasanzas zu befolgen. Unter freiem Himmel im grünen Garten empfängt das Brautpaar den symbolischen Segen. Gefeiert wird im Wintergarten der Piaristen oder im mittelalterlichen Gewölbesaal. Wer in sardischer Tracht in die Ehe schreiten möchte, kann das wohl nirgendwo stilechter.

Antike Stadt Nora (Pula)

Eine spannende Zeitreise erwartet Verliebte an der Westküste von Sardinien. Wer in Pula unter freiem Himmel heiraten und sich in die Welt der Römer entführen lassen will, hat gute Karten. Hinter dem hellen Sandstrand von Nora zum Beispiel werden standesamtliche Hochzeiten in der wahrscheinlich älteste Ruinenstadt Sardiniens gefeiert. Das malerisch auf einer vom blauen Meer umgebenen Halbinsel liegende Nora wurde im 9./8. Jh. v. Chr. von den Phöniziern gegründet und später von den Römern übernommen. Seit 2016 können Brautpaare zwischen den Säulen und Ruinen getraut werden.

Fortezza Vecchia (Villasimius)

Eine Top Location für den schönsten Tag im Leben ist auch die alte Festung Fortezza Vecchia, die seit dem 14. Jahrhundert über das Capo Carbonara wacht. Zur Zeit des Monarchen Philipp II herrschte Piraten-Alarm vor den Küsten Sardiniens. In der Hoffnung auf fette Beute machten Seeräuber und Freibeuter Jagd auf die Inseln im Mittelmeerraum. Wer sich traut und hoch oben auf der Burg JA-sagt, wird den schönsten Tag im Leben ganz bestimmt nicht vergessen. Die trutzigen Gemäuer stammen aus dem Zeitraum der Spanier und bieten einen herrlichen Blick auf das Meer.


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