Viele Brautpaare träumen von einer Hochzeit am Strand oder einer Leuchtturm-Trauung mit herrlichem Meerblick. Doch manche fühlen sich von so einem Schritt überfordert. Es heißt eine Hochzeit auf Sardinien ist cool, aber teuer. Doch plant man richtig, ergibt sich häufig ein anderes Bild. Hier erfahrt ihr die Grundlagen des Destination Weddings in sieben Schritten.
Destination Wedding
Schritt 1: Die passende Destination finden
Das Angebot an Traumlocations ist groß. Um die Suche einzugrenzen, solltet ihr überlegen, wie ihr eigentlich heiraten wollt: Soll es eine standesamtliche – also rechtsgültige – oder eine freie Trauung sein? Oder wünscht ihr euch eine kirchlich geschlossene Ehe? Im nächsten Schritt lassen sich einzelne Gemeinden, aber auch ganze Küstenabschnitte ausschließen, an denen es keine offiziellen Außenstellen bzw. „Hochzeitsstrände“ gibt.

Schritt 2: Eine Besichtigung vor der Hochzeit einplanen
Dann geht es ans Besichtigen. Je mehr Locations ihr euch anschaut, desto besser könnt ihr vergleichen. Und umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, auch einen Strand oder Leuchtturm zu finden, bei dem der Bauch ein „gutes Signal“ sendet. Es empfiehlt sich, die Location genau anzuschauen, also auch nach der Nachtruhe zu fragen und Zusatzkosten in Erfahrung zu bringen. Auch die Umgebung sollte man sich ansehen: Wie ist die Erreichbarkeit? Die Anbindung an den nächsten Flug- oder Fährhafen?

Schritt 3: Budget klären
Parallel zur Suche nach einer passenden Hochzeitslocation gilt es ein realistisches Budget festzulegen. Rechnet exakt durch, was ihr euch leisten könnt und wollt. Das ist zugegebenermaßen nicht leicht. Doch es macht Sinn die verschiedenen Angebote erst einzuholen, nachdem ihr euer Budget grob durchgerechnet habt. Häufig müsst ihr komplett neu kalkulieren, da die Bedingungen von Location zu Location völlig unterschiedlich sind. Wenn ihr ohne großes Vorwissen im Ausland heiratet, ist die Gefahr groß, das Kosten hinzukommen, mit denen man nicht gerechnet hat. Mein Tipp: Plant einen ausreichenden Puffer ein.

Schritt 4: Genügend Zeit für die Planung lassen
Wenn ihr eine passende Location gefunden und eine verbindliche Zusage erhalten habt, ist es fast geschafft! Denn nun geht es in die konkrete Planung. Doch lasst euch genügend Zeit dafür. Um mit den italienischen Standesämtern, Pfarrern und Dienstleistern arbeiten zu können, muss man mehr wissen als nur, wie man in Italien einen Cappuccino oder eine Pizza bestellt. Ihr solltet euch bewusst sein, dass auf Sardinien nach einem anderen Rhythmus getanzt wird als in den nördlichen Gefilden. Mein Tipp: Plant mehrere Puffer ein, damit Zeit für Unerwartetes bleibt und ihr nicht in Stress verfallt.

Schritt 5: Dienstleister rechtzeitig buchen
Wenn ihr keine Hochzeitsplanerin habt, die euch passende Dienstleister für euer Budget empfehlen kann, könnt ihr die Location nach Empfehlungen fragen. Aber Achtung: Sehr beleibte Dienstleister sind oft bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht. Zu den Dienstleister mit einer langen Vorlaufszeit gehören, Fotografen, Videografen, Stylisten, Musiker und freie Redner.

Schritt 6: Brautkleid nach Sardinien bringen
Um Flecken oder Falten zu vermeiden, sollte das Brautkleid in seinem Kleidersack reisen. Damit es beim Flug oder der Fährüberfahrt hingegen nicht verloren geht, solltet ihr es mit in die Kabine nehmen. Wenn ihr mit dem Flugzeug anreist, könnt ihr es in das Gepäckfach legen oder es als extra Handgepäck anmelden. Erkundigt euch vorab in der Location, ob es für den Fall der Fälle eine Möglichkeit gibt, das Kleid professionell aufzubügeln. Ansonsten nehmt einen Steamer mit.

Schritt 7: Externe Hilfe einholen
Jeder der sich unsicher ist, sollte sich Hilfe bei einer professionellen Hochzeitsplanerin holen. Es lohnt sich die Hochzeit im Vorfeld mit einem Profi zu besprechen, da man im Gespräch ein besseres Gefühl für das Thema Destination Wedding bekommt. Oft kann man so einige Fehler von vornherein ausschließen. Viele sträuben sich dagegen, weil sie es nicht einsehen, dafür Geld zu zahlen. Doch eine externe Expertise kann Gold wert sein. Gerade für diejenigen, die ihr Budget unter Kontrolle halten müssen, kein Italienisch sprechen und denen die Zeit für die Planung fehlt.

Ihr wünscht euch eine Destination Wedding? Dann schreibt mir, ich coache euch gerne oder unterstütze euch bei der gesamten Hochzeitsplanung. Hier könnt ihr mich kontaktieren. www.strandhochzeit-auf-sardinien.de.

